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Obervieland

Nachtflug
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Status der Meldung
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Zeitpunkt der Störung
02.07.2026

23:38 Uhr

Registriernummer der Meldung
2406425

Beschreibung der Meldung
Nachtflugbeschwerde um 23:38 Uhr.
Handelt sich mal wieder um einen Homecarrier. Da gibt es dann einen entsprechenden Textbaustein als Antwort.
Ändern tut sich aber gar nichts

Meldung wurde eingetragen am
02.07.2026

Antwort
Die Antwort auf Ihre Nachtflugbeschwerde setzt sich aus den Informationen zusammen, dass zunächst der Grund für die Nachtflugbewegung bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde (Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation) angefragt wird und Ihnen anschließend der Grund sowie die Regelungen gemäß der Betriebsgenehmigung für den Bremer Flughafen mitgeteilt werden.

Stuhr

Kleinflieger
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Status der Meldung
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)

Zeitpunkt der Störung
01.07.2026

einige Tage

Registriernummer der Meldung
2406408

Beschreibung der Meldung
Hallo, seit einigen Tagen fliegen Maschinen der privaten, lettischen Flugstaffel "Baltic Bees" in Schleifen und in einer Höhe von rd. 1.000 bis 1.500 ft (300 bis 450 Meter) über südlich des Bremer Flughafens gelegene Wohngebiete. Wenn das einmal passiert, kann man das als Anwohner verschmerzen. Wenn das aber in Dauerschleifen geschieht, nervt das nur. Besonders bemerkenswert ist, dass es sich um ein privates Unternehmen handelt, das auf Flugshows das Können ihrer Piloten zeigt und im Übrigen gegen nicht unerhebliche Gebühren Mitflüge organisiert. Nach Auskunft eines Mitarbeiters der Flugsicherung (Tel. von heute) üben die Piloten nach Sichtflugbedingungen (auch der Weser-Kurier berichtete). Ich frage mich ernsthaft, warum diese Übungen gerade über Bremen und den benachbarten Gemeinden erfolgen müssen? Sind die Bewohner des Heimatstandortes Jurmala / Lettland schon so genervt, dass die Piloten in ihrem Heimatland diese Übungen nicht vornehmen dürfen. Bitte klären Sie mich mal auf. Danke im Voraus.

Meldung wurde eingetragen am
02.07.2026

Antwort
Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Platzrunden der L39 Albatros vom 15. bis 19. Juni fand im Rahmen einer privaten Flugausbildung zweier Piloten für das spezifische Muster statt und wird durch das Luftfahrtbundesamt als Trainings vorgegeben. Die Einweisungsflüge wurden am Samstag, den 20.06.2026 mit einem Abschlusstraining am Vormittag beendet.
Je Pilot schreibt das Trainingsprogramm die Durchführung von mindestens 66 Landungen und Starts vor. Die Flughafen Bremen GmbH ist im Rahmen der Zulassung gesetzlich dazu verpflichtet, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die DFS hat im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages gemäß § 27c Luftverkehrsgesetz den sicheren, geordneten und flüssigen Luftverkehr abgewickelt. Das Trainingsprogramm fand im Rahmen der Betriebsgenehmigung für den Verkehrsflughafen Bremen statt.

Die Trainingsflüge erfolgten nach Sichtflugregeln (VFR = Visual Flight Rules). Aufgrund des Mischverkehrs aus Instrumentenflugverkehr (IFR = Instrument Flight Rules) und Sichtflugverkehr (VFR) werden VFR-Platzrunden bedarfsgerecht festgelegt und sind daher nicht in den veröffentlichten Sichtanflugkarten dargestellt.
An internationalen Flughäfen sind Platzrunden aufgrund sehr unterschiedlicher Leistungsdaten verschiedener Luftfahrzeugtypen nicht festgelegt und somit nicht eindeutig definiert. Das ist aus Sicherheitsgründen auch nicht möglich, da unterschiedliche Luftfahrzeugmuster, in den verschiedenen Phasen des Anflugs, unterschiedliche Anforderungen an Flugzeugkonfiguration und damit auch an Geschwindigkeiten bzw. Mindestgeschwindigkeiten bedeuten.
Insofern ist auch für den Verkehrsflughafen Bremen keine festgelegte Platzrunde veröffentlicht.
Beim Betrieb von Luftfahrzeugen nach Sichtflugregeln gilt eine Sicherheitsmindesthöhe von 1000 ft. Bei An- und Abflügen nach Sichtflugverfahren befinden sich die Flugzeuge in niedrigeren Flughöhen.

Die durchführenden Personen waren nach Mitteilung eines Piloten zuvor bemüht, einen Standort für die Trainingsflüge zu finden, der nicht wie der Bremer Flughafen von dichter Wohnbebauung umgeben ist. Ein Gespräch mit dem Piloten diente der Sensibilisierung u.a. auch dazu, aus Lärmschutzgründen zukünftig Flugplätze mit weniger umliegenden Siedlungen für die hohe Anzahl von An- und Abflügen zu nutzen.


Stuhr

Kleinflieger
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Zeitpunkt der Störung
18.06.2026

seit einigen Tagen

Registriernummer der Meldung
2406381

Beschreibung der Meldung
Seit einigen Tagen ist eine L-39 Albatros zu Gast in Bremen.
Meine Frage:
Warum werden diese Schulungsflüge genau über dem Bremer Stadtgebiet und Randgebiete von Bremen in so geringer Höhe ( 1300 ft ~ knapp 400m ) absolviert?
Für die Erklärung danke ich Ihnen schon jetzt.
Mit freundlichen Grüßen


Meldung wurde eingetragen am
01.07.2026

Antwort
Im Zeitraum vom 15.-19.06.2026 führten zwei Piloten in der Umgebung des Bremer Flughafens Trainingsflüge im Rahmen der Musterzulassung auf den Typ L39 Albatros durch. Das Luftfahrzeug sowie die Fluglehrer wurden von der in Riga ansässigen Flugkunststaffel bereit gestellt. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Platzrunden des Luftfahrzeuges fand im Rahmen einer privaten Flugausbildung zweier Piloten für das spezifische Muster statt und sind durch das Luftfahrtbundesamt als Trainings vorgegeben. Das Trainingsprogramm schreibt pro Pilot die Durchführung von mindestens 66 Landungen und Starts vor. Die durchführenden Personen waren zuvor bemüht, einen Standort für die Trainingsflüge zu finden, der nicht wie der Bremer Flughafen von dichter Wohnbebauung umgeben ist. Dies konnte nach Aussage der Piloten aus logistischen Gründen leider nicht realisiert werden. Das Trainingsprogramm hat im gesetzlich vorgeschrieben Rahmen stattgefunden. Die Flughafen Bremen GmbH ist im Rahmen der Zulassung gesetzlich dazu verpflichtet, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die DFS hat im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages gemäß § 27c Luftverkehrsgesetz den sicheren, geordneten und flüssigen Luftverkehr abgewickelt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Betreibenden bereits vor Beginn des Trainings eine rechtzeitige Information über den tatsächlichen Umfang der Flüge erteilt hätten. Ein Gespräch mit einem der beiden Piloten konnte erst am 19.06.2026 vor Ort stattfinden und diente der Sensibilisierung. Die Einweisungsflüge wurden am Samstag, den 20.06.2026 mit einem Abschlusstraining am Vormittag beendet.

Die Trainingsflüge erfolgten nach Sichtflugregeln (VFR = Visual Flight Rules). Aufgrund des Mischverkehrs aus Instrumentenflugverkehr (IFR = Instrument Flight Rules) und Sichtflugverkehr (VFR) werden VFR-Platzrunden bedarfsgerecht festgelegt und sind daher nicht in den veröffentlichten Sichtanflugkarten dargestellt.
An internationalen Flughäfen sind Platzrunden aufgrund sehr unterschiedlicher Leistungsdaten verschiedener Luftfahrzeugtypen nicht festgelegt und somit nicht eindeutig definiert. Das ist aus Sicherheitsgründen auch nicht möglich, da unterschiedliche Luftfahrzeugmuster, in den verschiedenen Phasen des Anflugs, unterschiedliche Anforderungen an Flugzeugkonfiguration und damit auch an Geschwindigkeiten bzw. Mindestgeschwindigkeiten bedeuten.
Insofern ist auch für den Verkehrsflughafen Bremen keine festgelegte Platzrunde veröffentlicht.
Beim Betrieb von Luftfahrzeugen nach Sichtflugregeln gilt eine Sicherheitsmindesthöhe von 1000 Fuß. Bei An- und Abflügen nach Sichtflugverfahren befinden sich die Flugzeuge in niedrigeren Flughöhen.


Obervieland

Abweichung eines Flugverfahrens
Die Meldung ist in Bearbeitung (gelb)
Status der Meldung
Die Meldung ist in Bearbeitung (gelb)

Zeitpunkt der Störung
30.06.2026

ca. 19 Uhr

Registriernummer der Meldung
2406380

Beschreibung der Meldung
Als Anlieger der Werdersees und der erweiterten Einflugschneise des Flughafens Bremen, bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

a) ist die gegenwärtige Einflugschneise Ost weiter in Richtung Werdersee verlegt worden? Vermehrtes Aufkommen von Flügen aus/in östlicher Richtung in engerer Nähe zum Werdersee.

b) Warum startete heute Abend, +- 19h, eine Passagiermaschine über den Werdersee in Richtung Nordosten?

Mit freundlichem Gruß


Meldung wurde eingetragen am
01.07.2026

Antwort
Am Bremer Flughafen haben sich die Abflugverfahren nicht geändert.
Es handelte sich um den Abflug LH 057 um 18:56 Uhr nach Frankfurt. Die Embraer hat im Bereich des Werdersees zunächst den Friedhof Huckelriede überflogen, dann die Östliche Vorstadt, Schwachhausen, Horn-Lehe und ist westlich von Delmenhorst in den Süden geflogen.
Die DFS Deutsche Flugsicherung wurde um Überprüfung und Angabe des Grundes für den Flugverlauf gebeten.

Stuhr

Nachtflug
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Zeitpunkt der Störung
20.06.2026

23:28 Uhr

Registriernummer der Meldung
2406276

Beschreibung der Meldung
Samstag, den 20.Juni 2026
23:28 Uhr
Ryanair
Start einer Boeing 737-8A5
BRE - PMI (Mallorca)
vollbesetzt im niedrigen lauten Flug über Stuhr
kurz vor Mitternacht
ca. 2 Std nachdem das ohne Sondergenehmigung möglich gewesen wäre.
Ryanair !!!!!!!???


Meldung wurde eingetragen am
26.06.2026

Antwort
Der Grund für den späten Start wurde bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde (Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation) angefragt.
Das genannte Luftfahrzeug ist die kurze Westabflugstrecke geflogen. An der Messstelle 10 (Rathaus Stuhr) der von der Flughafen Bremen GmbH betriebenen Fluglärmmessanlage war mit dem Flug ein maximaler Schalldruckpegel von 78 dB(A) verbunden.

Am 20.06.2026 um 23:28 Uhr startete der Flug FR6587 nach Mallorca.
Planmäßiger Zeitpunkt für den Start wäre um 20:40 Uhr gewesen.
Grund für die Verspätung waren Probleme bei der Zeitnischenvergabe.
Die Ausnahmeerlaubnis für den Flug wurde zur Vermeidung von Störungen im Luftverkehr erteilt.
Nach Abschnitt E.2.2 der Flughafengenehmigung kann die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Ausnahmeerlaubnisse von den Nachtflugbeschränkungen erteilen. Bei der Entscheidung über die Erteilung einer Ausnahmeerlaubnis sind die Interessen der verschiedenen Betroffenen abzuwägen. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation:
https://www.haefen.bremen.de/umweltinformationen-10874

Stuhr

Kleinflieger
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Die Meldung wurde bearbeitet (grün)

Zeitpunkt der Störung
20.06.2026

in der ganzen Woche

Registriernummer der Meldung
2405562

Beschreibung der Meldung
Ich möchte mich darüber beschweren das in der ganzen KW 25 eine massive Lärmbelästigungen von dieser Truppe ausging.
Auch am heutigen Samstag 20 Juni, ging morgens der Krach von 9.20 Uhr bis 10.40 Uhr durchgehend weiter.
Da ich in der Flugschneise Stuhr- Varrel Wohne, ist man das seit Jahrzehnten gewöhnt, aber das was jetzt die Woche gewesen ist habe ich noch nicht erlebt und ich hoffe das ich sowas in diesen Umfang nicht mehr erleben muß.
Die Verantwortlichen sollen sich mal Überlegen was die machen, wenn der Flughafen auf so eine weiße Geld einnehmen muß ist der Streit nicht mehr aufzuhalten. Ich werde die Gemeinde Stuhr auch anschreiben , um mein Unmut der Woche weiterzuleiten.
Über eine Antwort ihrerseits wäre ich sehr erfreut.
In der Presse stand auch nur bis Freitag hätten sich die Flieger eingemietet und nun ist Samstag. Ich hoffe das heute noch Ruhe einkehrt.


Meldung wurde eingetragen am
22.06.2026

Antwort
Im Zeitraum vom 15.-19.06.2026 führten zwei Piloten in der Umgebung des Bremer Flughafens Trainingsflüge im Rahmen der Musterzulassung auf den Typ L39 Albatros durch. Das Luftfahrzeug sowie die Fluglehrer wurden von der in Riga ansässigen Flugkunststaffel bereit gestellt. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Platzrunden des Luftfahrzeuges fand im Rahmen einer privaten Flugausbildung zweier Piloten für das spezifische Muster statt und sind durch das Luftfahrtbundesamt als Trainings vorgegeben. Das Trainingsprogramm schreibt pro Pilot die Durchführung von mindestens 66 Landungen und Starts vor. Die durchführenden Personen waren zuvor bemüht, einen Standort für die Trainingsflüge zu finden, der nicht wie der Bremer Flughafen von dichter Wohnbebauung umgeben ist. Dies konnte nach Aussage der Piloten aus logistischen Gründen leider nicht realisiert werden. Das Trainingsprogramm hat im gesetzlich vorgeschrieben Rahmen stattgefunden. Die Flughafen Bremen GmbH ist im Rahmen der Zulassung gesetzlich dazu verpflichtet, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die DFS hat im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages gemäß § 27c Luftverkehrsgesetz den sicheren, geordneten und flüssigen Luftverkehr abgewickelt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Betreibenden bereits vor Beginn des Trainings eine rechtzeitige Information über den tatsächlichen Umfang der Flüge erteilt hätten. Ein Gespräch mit einem der beiden Piloten konnte erst am 19.06.2026 vor Ort stattfinden und diente der Sensibilisierung. Die Einweisungsflüge wurden am Samstag, den 20.06.2026 mit einem Abschlusstraining am Vormittag beendet.

Obervieland

Kleinflieger
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)
Status der Meldung
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)

Zeitpunkt der Störung
18.06.2026

vier Tage

Registriernummer der Meldung
2405544

Beschreibung der Meldung
Warum wird es zugelassen, dass litauische Luftakrobaten am Bremer Flughafen mit ihren überlauten Flugzeugen, im Tiefflug wiederholt über Wohngebieten trainieren? Wäre es nicht möglich, das zu untersagen? Vier Tage wurden wir von diesen Freizeitfliegern genervt, der Lärm hat körperliche Schmerzen verursacht.
Bitte informieren Sie uns, wenn das so wiederholt werden soll, damit wir dagegen entsprechend vorgehen können. Der innerstädtische Flughafen sollte auch berücksichtigen, dass Anlieger nicht über Gebühr belastet werden.
Mit freundlichem Gruß


Meldung wurde eingetragen am
22.06.2026

Antwort
Im Zeitraum vom 15.-19.06.2026 führten zwei Piloten in der Umgebung des Bremer Flughafens Trainingsflüge im Rahmen der Musterzulassung auf den Typ L39 Albatros durch. Das Luftfahrzeug sowie die Fluglehrer wurden von der in Riga ansässigen Flugkunststaffel bereit gestellt. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Platzrunden des Luftfahrzeuges fand im Rahmen einer privaten Flugausbildung zweier Piloten für das spezifische Muster statt und sind durch das Luftfahrtbundesamt als Trainings vorgegeben. Das Trainingsprogramm schreibt pro Pilot die Durchführung von mindestens 66 Landungen und Starts vor. Die durchführenden Personen waren zuvor bemüht, einen Standort für die Trainingsflüge zu finden, der nicht wie der Bremer Flughafen von dichter Wohnbebauung umgeben ist. Dies konnte nach Aussage der Piloten aus logistischen Gründen leider nicht realisiert werden. Das Trainingsprogramm hat im gesetzlich vorgeschrieben Rahmen stattgefunden. Die Flughafen Bremen GmbH ist im Rahmen der Zulassung gesetzlich dazu verpflichtet, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die DFS hat im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages gemäß § 27c Luftverkehrsgesetz den sicheren, geordneten und flüssigen Luftverkehr abgewickelt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Betreibenden bereits vor Beginn des Trainings eine rechtzeitige Information über den tatsächlichen Umfang der Flüge erteilt hätten. Ein Gespräch mit einem der beiden Piloten konnte erst am 19.06.2026 vor Ort stattfinden und diente der Sensibilisierung. Die Einweisungsflüge wurden am Samstag, den 20.06.2026 mit einem Abschlusstraining am Vormittag beendet.

Obervieland

Kleinflieger
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)
Status der Meldung
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)

Zeitpunkt der Störung
18.06.2026

seit vier Tagen

Registriernummer der Meldung
2405519

Beschreibung der Meldung
Ich möchte mich erkundigen, was es mit dem ehemaligen Militärjet Aero L-39C Albatros, Registrierung YL-KSJ, auf sich hat: Seit 4 Tagen (Mo., 15.06., bis heute) dreht es ständig Runden über Süd-Bremen (Kattenturm, Kattennesch und Obervieland).
Um das klarzustellen: Ich lebe seit 3 Jahren in Kattenesch und habe kein Problem mit dem normalen Fluglärm. Nur – alle anderen Flugzeuge kommen, landen und fliegen wieder weg. Nur dieses Ex-Militärjet dreht seit 4 Tagen Runde um Runde über Süd-Bremen.
Können die Fluglotsen des Bremen-Flughafens diesen Flieger nicht mal woanders hinschicken – weiter übers Land und nicht über die Bevölkerung hinweg?
Danke!


Meldung wurde eingetragen am
22.06.2026

Antwort
Im Zeitraum vom 15.-19.06.2026 führten zwei Piloten in der Umgebung des Bremer Flughafens Trainingsflüge im Rahmen der Musterzulassung auf den Typ L39 Albatros durch. Das Luftfahrzeug sowie die Fluglehrer wurden von der in Riga ansässigen Flugkunststaffel bereit gestellt. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Platzrunden des Luftfahrzeuges fand im Rahmen einer privaten Flugausbildung zweier Piloten für das spezifische Muster statt und sind durch das Luftfahrtbundesamt als Trainings vorgegeben. Das Trainingsprogramm schreibt pro Pilot die Durchführung von mindestens 66 Landungen und Starts vor. Die durchführenden Personen waren zuvor bemüht, einen Standort für die Trainingsflüge zu finden, der nicht wie der Bremer Flughafen von dichter Wohnbebauung umgeben ist. Dies konnte nach Aussage der Piloten aus logistischen Gründen leider nicht realisiert werden. Das Trainingsprogramm hat im gesetzlich vorgeschrieben Rahmen stattgefunden. Die Flughafen Bremen GmbH ist im Rahmen der Zulassung gesetzlich dazu verpflichtet, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die DFS hat im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages gemäß § 27c Luftverkehrsgesetz den sicheren, geordneten und flüssigen Luftverkehr abgewickelt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Betreibenden bereits vor Beginn des Trainings eine rechtzeitige Information über den tatsächlichen Umfang der Flüge erteilt hätten. Ein Gespräch mit einem der beiden Piloten konnte erst am 19.06.2026 vor Ort stattfinden und diente der Sensibilisierung. Die Einweisungsflüge wurden am Samstag, den 20.06.2026 mit einem Abschlusstraining am Vormittag beendet.

Stuhr

Nachtflug
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)
Status der Meldung
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)

Zeitpunkt der Störung
18.06.2026

00:23

Registriernummer der Meldung
2405518

Beschreibung der Meldung
Donnerstag, der 18.Juni 2026
0:23
Warsaw Cargo
A321
BRE - KTW (Katowice)

Starts in der Nachtzeit sind in der Betriebsgenehmigung des Flughafens nicht vorgesehen.
Diese Nachtstarts inmitten der Stadtgemeinde bedürfen immer und grundsätzlich
einer exclusiven Sondergenehmigung.
Was war hier so besonders? Mit welcher Begründung wurde das genehmigt?


Meldung wurde eingetragen am
22.06.2026

Antwort
Der Grund für den späten Start wurde bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde (Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation) angefragt.
Am 18.06.2026 um 00:20 Uhr startete der Flug WCG057 nach Casablanca.
Nach Mitteilung der Landesluftfahrtbehörde waren Umlaufverzögerungen der Grund für die Verspätung.
Die Ausnahmeerlaubnis für den Flug wurde zur Vermeidung von Störungen im Luftverkehr erteilt.
Nach Abschnitt E.2.2 der Flughafengenehmigung kann die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Ausnahmeerlaubnisse von den Nachtflugbeschränkungen erteilen. Bei der Entscheidung über die Erteilung einer Ausnahmeerlaubnis sind die Interessen der verschiedenen Betroffenen abzuwägen. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation:
https://www.haefen.bremen.de/umweltinformationen-10874

Stuhr

Nachtflug
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)
Status der Meldung
Die Meldung wurde bearbeitet (grün)

Zeitpunkt der Störung
04.06.2026

23:20

Registriernummer der Meldung
2405517

Beschreibung der Meldung
Donnerstag, der 4.Juni 2026
23:20 Uhr
Warsaw Cargo
A321
BRE - TNG ( Tanger)

Starts in der Nachtzeit sind in der Betriebsgenehmigung des Flughafens nicht vorgesehen.
Diese Nachtstarts inmitten der Stadtgemeinde bedürfen immer und grundsätzlich
einer exclusiven Sondergenehmigung.
Was war hier so besonders? Mit welcher Begründung wurde das genehmigt?


Meldung wurde eingetragen am
22.06.2026

Antwort
Der Grund für den Start während der Flugbeschränkungszeit nach 22:30 Uhr wurde bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde (Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation) angefragt.
Am 04.06.2026 um 23:20 Uhr startete der Flug WCG059 nach Casablanca.
Planmäßiger Zeitpunkt für den Start wäre um 22:20 Uhr gewesen.
Grund für die Verspätung war eine Verzögerung bei der vorherigen Abfertigung in Casablanca.
Die Ausnahmeerlaubnis für den Flug wurde zur Vermeidung von Störungen im Luftverkehr erteilt.
Nach Abschnitt E.2.2 der Flughafengenehmigung kann die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Ausnahmeerlaubnisse von den Nachtflugbeschränkungen erteilen. Bei der Entscheidung über die Erteilung einer Ausnahmeerlaubnis sind die Interessen der verschiedenen Betroffenen abzuwägen. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation:
https://www.haefen.bremen.de/umweltinformationen-10874



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