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Bremen beschafft ökologisch

Papier, Möbel, Dienstkleidung, Kaffee oder Spielwaren: Das Land Bremen benötigt jedes Jahr Waren im Wert von mehreren Millionen Euro. Doch woher kommen eigentlich all die Dinge, die wir in Bremen nutzen? Und: Wie werden sie hergestellt?

In der Vergangenheit haben öffentliche Einkäuferinnen und Einkäufer in der bremischen Verwaltung vor allem auf den Preis geachtet, wenn wieder eine Ausschreibung oder Anschaffung anstand. Doch: Dies hat sich geändert. Schon 2008 hat die Politik beschlossen, dass Bremens Produkte

  • nicht aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen dürfen
  • unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt werden sollen
  • ökologisch verträglich produziert sein müssen.

Das Land Bremen hat diese politische Entscheidung durch Gesetze und Verordnungen gestärkt - unter anderem durch das Tariftreue- und Vergabegesetz und die Kernarbeitsnormenverordnung.


EU-Projekte zur nachhaltigen Beschaffung

ChemClimCircle-2

Logo des EU-geförderten Interreg-Projektes ChemClimCircle

ChemClimCircle-2 möchte die nachhaltige Beschaffung im Ostseeraum weiter voranbringen und die Aspekte Klimaneutralität, Zirkularität und Chemikalienarmut in der öffentlichen Beschaffung verankern.
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Circular Shift

Das Logo des EU-Projektes Circular Shift

Circular Shift zielt darauf ab, die Kreislaufwirtschaft in sieben Ländern grenzüberschreitend zu beschleunigen, sie widerstandsfähiger zu machen und zu einer besseren Lebensqualität und Wohlbefinden beizutragen.

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Rechtliche Grundlagen der Beschaffung in Bremen

Tariftreue- und Vergabegesetz

Bremisches Gesetz zur Sicherung von Tariftreue, Sozialstandards und Wettbewerb bei öffentlicher Auftragsvergabe
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Bremische Kernarbeitsnormenverordnung

Bremische Verordnung über die Berücksichtigung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation bei der öffentlichen Auftragsvergabe
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Verwaltungsvorschrift Beschaffung

Verwaltungsvorschrift für die Beschaffung der Freien Hansestadt Bremen - Land und Stadtgemeinde Bremen
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Bürgerschaft · Markus Wustmann