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Hochwasserschutz Stadtstrecke

  • Foto: Ingo Mose

    Für eine attraktive Neustadt

    Neben dem zukunftsfähigen Hochwasserschutz entsteht an der Stadtstrecke ein attraktiver Ort mit neuen Verkehrswegen, Grün- und Aufenthaltsflächen. So wird das linke Weserufer zu einem Treffpunkt in der Neustadt, der Sport, Freizeit und Erholung für alle ermöglicht. Darauf freut sich Ingo Mose, der lange Zeit Mitglied und Sprecher des Beirats der Neustadt war und als Ruderer außerdem oft auf der Weser unterwegs ist.
  • Foto: Cornelia Rohbeck

    Barrierefreiheit und Teilhabe

    Die Neugestaltung der Stadtstrecke mit barrierefreien Zugängen sowie einer barrierefreien Promenade verbessert die Möglichkeiten zur Teilhabe und Mobilität für alle Bremerinnen und Bremer. Auch für Cornelia Rohbeck als ehemaliges Mitglied des Beirats der Neustadt ist das ein wichtiger Aspekt und Vorteil der neuen Anlage am Weserufer.
  • Foto: Anders Beckmann

    Zukunftsfähiger Hochwasserschutz

    Der Schutz vor Hochwasser ist eine existenzielle Aufgabe in Bremen. In Zukunft wird sie noch wichtiger, denn der Klimawandel und der Anstieg des Meeresspiegels stellen eine zunehmende Bedrohung für die Stadt dar. Deshalb passen wir die Hochwasserschutzanlagen entlang der Stadtstrecke am linken Weserufer an die klimatischen Veränderungen an. Das finden auch viele Bürgerinnen und Bürger wichtig – wie Anders, der in der Bremer Neustadt lebt.
  • Foto: Hauke Krebs

    Lebensraum am Wasser

    Die neu ausgebaute Stadtstrecke schützt die Neustadt vor Hochwasser und ist gleichzeitig Teil des Quartiers. Es entsteht ein neuer Aufenthaltsort, der die Verbindung zur Weser stärkt. Hauke Krebs leitet die Stabsstelle Deichbau Stadtstrecke. Die über den Hochwasserschutz hinausgehenden positiven Effekte für die Bremer Bevölkerung hat er bei seiner Arbeit stets im Blick.
  • Foto: Jona

    Neuer Treffpunkt für Jung und Alt

    Entlang der neuen Stadtstrecke wird es vielfältige Sitz- und Liegeflächen geben, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Jona ist Schüler aus der Neustadt und freut sich darauf, dort im Sommer Freunde zu treffen, Fahrrad zu fahren oder spazieren zu gehen.
  • Foto: Hannah Heggen

    Sicherheit und Lebensqualität

    Mit dem Ausbau der Stadtstrecke verbessern wir nicht nur den Hochwasserschutz, sondern machen die Neustadt attraktiver und lebenswerter. Durch großzügige Aufenthaltsflächen wird das Weserufer zu einem neuen Treffpunkt und einem Ort, an dem man sich erholen und aktiv sein kann. Das wirkt sich positiv über das Quartier hinaus aus: Neue Radwege und barrierefreie Mobilität schaffen Möglichkeiten für Ausflüge, Sport oder den Weg zur Arbeit für alle Bremerinnen und Bremer. Darauf freut sich auch Hannah, die in der Neustadt wohnt und am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs ist.
  • Foto: Tim Beerens

    Neuer Erholungsort in der Stadt

    An der Stadtstrecke in der Bremer Neustadt bauen wir die Hochwasserschutzanlage aus – damit entstehen auch attraktive Aufenthaltsflächen direkt an der Weser. Die Terrassen der neuen Anlage laden zu Spaziergängen, einem Picknick mit der Familie oder einem entspannten Sommerabend am Wasser ein. Tim Beerens, Geschäftsführer der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Bremen, wohnt in der Neustadt und ist gern mit seinen Kindern am Ufer der Weser unterwegs. Die neu gestaltete Stadtstrecke bietet ihm und allen Bremerinnen und Bremern dafür bald noch mehr Raum und Möglichkeiten.
  • Foto: Henning Schick

    Mobilität und Nachhaltigkeit

    Bei der Planung der Stadtstrecke spielt es für alle Beteiligten – wie Henning Schick von der Stabsstelle Deichbau Stadtstrecke – eine zentrale Rolle, die Lebensqualität in der Neustadt zu verbessern. Mit dem Ausbau der Stadtstrecke sorgen wir für die Zukunft vor, damit auch kommende Generationen in Bremen vor Hochwasser sicher sind, wenn die Meeresspiegel durch den Klimawandel ansteigen.
  • Foto: Petra Henken

    Für eine hochwassersichere Neustadt

    Um die Bremer Neustadt auch zukünftig vor Hochwasser schützen zu können, ist es notwendig, die derzeitige Schutzanlage so auszubauen, dass sie den klimawandelbedingten Herausforderungen gewachsen ist. Petra Henken arbeitet in der „Stabsstelle Deichbau Stadtstrecke“ der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Sie wirkt direkt daran mit, einen weiteren Deichabschnitt sturmflutsicher zu machen.
  • Foto: Uwe John

    Hochwasserschutz und Klimawandel

    Mit dem Ausbau der Stadtstrecke nehmen wir die notwendige Anpassung der Hochwasserschutzanlage in der Neustadt an klimatische Veränderungen und den Meeresspiegelanstieg in Angriff. So sind die Menschen in Bremen auch in Zukunft vor Hochwasser geschützt. Für Uwe John, der selbst auch in der Neustadt lebt, ist das Projekt aus wissenschaftlicher Perspektive ein richtiger Schritt für einen wirksamen Hochwasserschutz.
  • Foto: Henning Behncke

    Bessere Wege für Radfahrende

    Ausgebaute Radwege und eine komfortablere Anbindung: Für Fahrradfahrerinnen und -fahrer in Bremen bedeutetet die neue Stadtstrecke verbesserte Bedingungen. Außerdem können sie sich auf attraktive Aufenthaltsbereiche für Fahrtpausen freuen. Neustädter Henning Behncke ist schon gespannt darauf, die Stadtstrecke mit dem Fahrrad neu zu entdecken.
  • Foto: Yvonne Berends

    Naherholung in der Neustadt

    Ob Feierabend-Drink oder gemütliches Picknick am Wochenende: Die Stadtstrecke bietet mit neuen Aufenthaltsflächen direkt am Wasser viele Möglichkeiten zur Erholung im Alltag. Das möchte auch Neustädterin Yvonne Berends nutzen.

Zukunftsfähige Schutzmaßnahmen für Bremen

Übersicht Stadtstrecke
Übersicht Stadtstrecke [Quelle: TOPOTEK1]

Zwischen Eisenbahnbrücke bzw. Stephanibrücke und Piepe und weiter entlang der Kleinen Weser bis zum Werdersee befindet sich das Weserufer der sogenannten Stadtstrecke. Diese wird in den nächsten Jahren umfassend ausgebaut, um einen sicheren Hochwasserschutz zu gewährleisten, der zukünftigen klimatischen Veränderungen gerecht wird. Dafür wird der Hochwasserschutz baulich angepasst. Außerdem entstehen ein Radweg und barrierefreie Zugänge. Gleichzeitig gestalten Planerinnen und Planer das Weserufer umfassend um. Es entstehen großzügige Aufenthaltsflächen, sodass ein attraktiver Ort der Erholung und Freizeitgestaltung für alle Bremerinnen und Bremer entsteht. Ziel des Projektes Bremer Stadtstrecke ist es, multifunktionalen Hochwasserschutz zu schaffen, welcher den aktuellen klimawandelbedingten Herausforderungen gewachsen ist.

Die Stadtstrecke in Zahlen:

1.766 m Länge der Stadtstrecke BA 1-3
8,80 m Neuer Hochwasserschutz (NHN)
rd. 180 Baumneupflanzungen vor Ort
17000qm Neue Aufenthaltsflächen

Aktuelles aus dem Projekt

Das Projekt im Überblick

Bremen ist durch seine geographische Lage an der Weser und seine Nähe zur Nordsee stark vom Klimawandel betroffen. Der Anstieg des Meeresspiegels und von Expertinnen und Experten vorhergesagte häufigere Extremwetterereignisse stellen eine direkte Bedrohung für unsere Städte dar. Zur Anpassung und Minderung der Folgen des Klimawandels wird die Bremer Stadtstrecke ausgebaut. Ziel ist es, die Lebensqualität und das Wohlbefinden der über 100.000 Menschen, die in diesem Bereich leben, nachhaltig zu verbessern und zu schützen.

Dabei berücksichtigen die Planerinnen und Planer nicht nur den Hochwasserschutz, sondern auch städtebauliche und verkehrliche Aspekte. Es entstehen unterschiedliche Aufenthaltsbereiche und optimierte Verkehrswege. Dabei stehen insbesondere die Bedürfnisse von Radfahrenden, Fußgängerinnen und Fußgängern, Sportlerinnen und Sportlern sowie von Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Vordergrund.

Des Weiteren ist die Neupflanzung von bis zu 180 standortgerechten Bäumen entlang der Stadtstrecke vorgesehen, die den künftigen klimatischen Bedingungen gewachsen sind. Der Erhalt der bestehenden Baumreihe aus Platanen ist aufgrund der baulichen Maßnahmen sowie der klimatischen Veränderungen nicht möglich. Insgesamt erhöht sich der zukünftige Baumbestand durch die Neupflanzung im Bereich der Stadtstrecke um ca. 50 Bäume auf somit ca. 180 Stück; es entstehen Grünflächen in der Größe von rund 4.500 Quadratmeter.

Von den ersten Untersuchungen bis zum Baubeginn

Bereits im Jahr 2010 begannen mit ersten Untersuchungen die Planungen für den neuen Hochwasserschutz an der Stadtstrecke. Mit dem Ziel, Lösungsansätze für den Hochwasserschutz zu entwickeln und verschiedene Varianten zu bewerten, wurde 2013 die Machbarkeitsstudie 1 durchgeführt. Wünsche der Bürgerinnen und Bürger sollten von Beginn an einfließen. Daher initiierte die Stadt aufbauend auf den Ergebnissen einen Beteiligungsprozess. Im Jahr 2016 entstand im Rahmen des Projektes „Leben mit dem Fluss“ in einer umfangreichen Beteiligung der Öffentlichkeit die sogenannte Deich-Charta. In einem systematischen Prozess wurden Erwartungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt, um sie in die Planung aufzunehmen.

Anschließend schrieb die Stadt Bremen einen Gestaltungswettbewerb aus: Landschaftsarchitekturbüros wurden eingeladen, Vorschläge für die Gestaltung der Stadtstrecke einzureichen. Den Wettbewerb gewann das Planungsbüro TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin. Auf der Grundlage des Siegerentwurfs wurde in den Jahren 2018 bis 2020 die Machbarkeitsstudie 2 gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Grontmij/WES erstellt. Mit den Senatsbeschlüssen vom 01.02.2022 und 19.07.2022 hat der Senat zugestimmt, dass die Planung auf Basis der Wettbewerbsvariante fortgesetzt werden soll.

Die neue Stadtstrecke ist terrassenförmige gestaltet, mit Grünflächen und vielfältigen Aufenthaltsbereichen. Sie bietet gleichzeitig einen umfassenden Hochwasserschutz. Höhenunterschiede und eine geschwungene Form zeichnen den natürlichen Flusslauf nach. Rampen und Wege verbinden die Terrassen mit Bewegungsräumen, Sitz- und Liegeflächen, auf der oberen Ebene entsteht eine barrierefreie Promenade und Allee. Der Baubeginn der Hochwasserschutzanlage ist für 2028 geplant. Bis alles fertig ist wird es mehrere Jahre dauern.

Entwicklung der Stadtstrecke

Erfahren Sie alles über die Planungs- und Beteiligungsschritte.
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Rückblick und Ausblick

Was hat der Hochwasserschutz mit dem Klimawandel zu tun?
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Stadtstrecke Abschnitt 4

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FAQs

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Für Kinder erklärt:

So schützen wir Bremen vor Hochwasser
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Weser bg_img_weser · Jens Wunsch