Im Jahr 2025 kam es im Werdersee zu einer Massenentwicklung der invasiven und schnellwachsenden Unterwasserpflanze Schmalblättrige Wasserpest (Elodea nuttallii). Sie durchwuchs in den Sommermonaten fast den gesamten Wasserkörper des Sees und behinderte dadurch die wassergebundenen Sport- und Freizeitnutzungen. Nur in der offiziellen Badezone, in der die Wasserpest entfernt wurde, durfte ab Juli noch gebadet werden, da Rettungsaktionen mit dem Boot im Rest des Sees nicht mehr möglich gewesen wären. Sonstiger Wassersport war nur noch in der Kleinen Weser und mit Rettungsweste erlaubt.
Da eine erneute Massenentwicklung der Wasserpest in den kommenden Jahren nicht auszuschließen ist, hat die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (SUKW) die Erarbeitung eines Managementkonzepts zusammen mit den Nutzern, Fachstellen und Experten beauftragt. In dem Managementkonzept werden ökonomisch verhältnismäßige und ökologisch verträgliche Maßnahmen aufgezeigt. Zum einen wird die Nutzung des Werdersees zum Baden und als Sport- und Freizeitgewässer in sogenannten Angebotsbereichen durch Mahd und Entnahme der Wasserpest ermöglicht. Zum anderen werden begleitende Maßnahmen empfohlen, die den See stabilisieren und langfristig die Dominanz der Wasserpest reduzieren sollen.
[In Kürze wird das Managementkonzept Werdersee hier veröffentlicht]