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Was ist eigentlich Biodiversität?

Die Vielfalt des Lebens auf der Erde

Ein leuchtend oranger Tagfalter sitzt auf einer weißen Blüte.
Kleiner Fuchs, einer der in Bremen vorkommenden Tagfalter.

Die biologische Vielfalt – auch Biodiversität genannt – umfasst drei Bereiche:

  • genetische Vielfalt: Unterschiede innerhalb einer Art, zum Beispiel verschiedene Augenfarben bei Menschen,
  • Artenvielfalt: die Vielzahl unterschiedlicher Arten in einem Lebensraum, wie das Blockland oder der Bürgerpark Bremerhaven,
  • Vielfalt der Ökosysteme: verschiedene Lebensräume wie Wälder, Seen, Totholz oder Uferzonen, in denen jeweils unterschiedliche Arten leben.

Biodiversität bedeutet also: In jedem Gebiet – ob in einer Pflasterritze in Bremerhaven oder im Bremer Blockland – gibt es eine Fülle an Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen (beispielsweise Bakterien). Sie alle sind miteinander verbunden und bilden ein komplexes Netz des Lebens. Zum Beispiel wird ein abgestorbener Baum zum Lebensraum für Pilze, Insekten und viele andere Organismen, die wiederum Nahrung für Vögel und andere Tiere sind.

Je mehr verschiedene Arten in einem Ökosystem leben, desto stabiler und widerstandsfähiger ist es. Das ist auch für uns Menschen wichtig: Nur gesunde, artenreiche Ökosysteme können Wasser speichern, fruchtbare Böden erhalten und damit unsere Lebensgrundlagen sichern – in Bremen, Bremerhaven und überall auf der Welt.

Weser bg_img_weser · Jens Wunsch